Habe mir den Kopf verdreht
Beim Hinterhersehen nach dem Leben.
Die Schöne ging vorbei und wurde Vergangenheit.
Manchmal leidet es sich besser, als es sich liebt.
Wir versuchen zu verzeihen und können nicht vergessen.
Neue Tage sind nur Lücken in der Nacht.
Es gibt kein Zurück, voran geht's meist auch nicht.
Wie will ich das nennen?
Und wenn du mich fragst, was ich will,
Zeige ich auf meinen Kopf.
Spürst du die Leere?
Ich weiß keine Antwort.
Hast du überhaupt die richtige Frage gestellt?
Wer bist du, dass du fragst?
Ich kann nicht ohne mich.
Du kannst nicht ohne dich.
Wir versuchen einander zu ergänzen auf der Suche.
Aber wie füllt die eine Lücke die andere?
Ineinander verschachteltes Nichtssein.
Leere Hände schenken am freigiebigsten.
Ich mag das Echo des Schweigens, es lullt mich ein in mir.
Mein Auge im Spiegel zeigt mich - unendlich.
Ich kann mich nicht finden in mir.
Aber wen suche ich überhaupt?

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